ASN Ingenieursgesellschaft mbH und Co. KG

22.01.2014

Die DIN EN 82079-1 - Anforderungen und Knackpunkte der Norm aus erster Hand erfahren

Fehlerhafte oder unvollständige Technische Dokumentation (z.B. in Betriebsanleitungen, Produkt-, Wartungs- und Instandsetzungsdokumentation) können zu massiven Haftungsschäden führen, die für den Hersteller oder den sogenannten „In Verkehrbringer“ im Einzellfall sehr teuer werden.
Die DIN EN 82079-1 gilt als Nachfolgenorm der DIN EN 62079.

Während der Tagung haben Normungsexperten, erfahrene Führungskräfte und ausgewiesene Gutachter aus erster Hand einen umfassenden Überblick zu den normativen Anforderungen an eine Technische Dokumentation und Hinweise zur praxisgerechten Umsetzung der DIN EN 82079-1 gegeben. Im Besonderen wurde zu folgenden Themen vorgetragen:

  • Rechtsgrundlagen und Instruktionsrisiken,
  • Anforderungen aus Anwendersicht,
  • Rechtskonforme Sicherheits- und Warnhinweise
  • Inhalte der DIN EN 82079-1 und Änderungen gegenüber der DIN EN 62079,
  • Anleitungen für Investitionsgüter und Anlagen,
  • Prozessgestaltung innerhalb eines KMU.

Zahlreiche Mängel, Lücken und fehlende Anpassungen an den Stand der Technik in der bestehenden Norm DIN EN 62079 werden durch die DIN EN 82079-1 beseitigt. Für die DIN EN 62079 besteht jedoch noch eine Übergangsfrist bis zum 12. September 2015.

Im Zuge der Globalisierung sind die Anforderung an die technische Dokumentation Aufgaben immer komplexer. 

So muss sich ein Hersteller fragen:

  • Welche Vorkenntnisse und Erfahrungen haben Benutzer in anderen Ländern?
  • In welchem Umfang sind Fachkräfte und Endverbraucher zu instruieren?
  • Ist ein Hersteller gut beraten, seine Technische Dokumentation mit Warnhinweisen für alle denkbaren Fälle vollzustopfen oder bieten sich unterschiedliche Dokumentationsvarianten für die vorgesehenen Länder an?

 

Auch die Themen Warnhinweise und  Risikobeurteilung rücken noch weiter in den Vordergrund.

Zur Sicherstellung, dass Warnhinweise nicht vergessen oder unvollständig sind, ist eine Risikobeurteilung (früher Gefahrenanalyse) unabdingbar und für den Hersteller zwingend notwendig. Die Risikobeurteilung ist ein spezielles Feld des Risikomanagements (Risk Management). Einschlägige Richtlinien (z. B. die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG oder Druckgeräterichtlinie 97/23/EG) und entsprechend in nationales Recht umgesetzte Gesetze (z. B. das Produktsicherheitsgesetz) fordern die Durchführung einer Risikobeurteilung und die damit einhergehende Risikominderung explizit. Aus der Risikobeurteilung lassen sich die Warnhinweise für die Technische Dokumentation ableiten, die auf die Restrisiken hinweisen.

Quelle, DIN Akademie, Beuth

 

Wir unterstützen Sie gern.

Die  ASN erstellt als Dienstleister im Bereich Technische Dokumentation für sie neben Betriebs- und Gebrauchsanweisungen auch elektronische Teilekataloge, Servicedokumentation und Reparaturhandbücher, Handbücher für Software sowie interaktive Hilfesysteme und Online-Hilfen. Diese erstellen wir nach den Erfordernissen unserer Kunden unter Beachtung der geforderten Normen und Richtlinien z.B.:

  • DIN EN 82079 für Technische Dokumentation im Maschinen- und Anlagenbau
  • S1000D für zivile und militärische Technische Dokumentation (Luftfahrt, Maschinen- und Anlagenbau, Windkraftanlagen, Schiffsbau)
  • ATA iSpec 2200 Zivile Luftfahrtdokumentation
  • und weitere entsprechend der Projektanforderungen.