18.12.2017

21.DOKU+MEDIEN-Forum 2018

Am Mittwoch, den 14.02.2017, veranstaltet DokuNord nun bereits zum einundzwanzigsten Mal das DOKU+MEDIEN-Forum - der Seminartag für Macher und Entscheider aus den Bereichen Technische Dokumentation, Entwicklung, Kommunikation und Marketing.

Es erwartet Sie ein spannender Seminartag mit 10 Vorträgen aus den Bereichen Technische Dokumentation, Kommunikation und Marketing. Die Bandbreite der Themen reicht von aktuellen Rechtsfragen über aktuelle Ansätze bis hin zu Lösungen für elektronische, mobile Kommunikation. Und beim Imbiss sowie in den Pausen ergibt sich stets eine Gelegenheit zur Fachsimpelei unter Kollegen.

Seien Sie dabei:
21. DOKU+MEDIEN-Forum 2018
Mittwoch, 14. Februar 2018, 9:00 – 17:00 Uhr,
im Hause unseres DokuNord Partners der ZINDEL AG, Tangstedter Landstraße 83, 22415 Hamburg.

Die Anmeldegebühr beträgt pro Teilnehmer 430,– Euro zzgl. ges. MwSt.
(für Frühbucher bis 12.01.2018: 350 Euro + MwSt. )

anmeldebescheinigung.pdf

Anmeldeschluss ist der 1. Februar 2017.

Fordern Sie jetzt gleich Ihre Anmeldeunterlagen an!
Das Anmeldeformular erhalten Sie auf Anfrage über unser Kontaktformular.

ASN würde sich freuen, Sie am 14. Februar 2018 begrüßen zu können.

Hinweis: Die Seminarreihen A und B laufen zeitgleich.

 

Kurzbeschreibungen der Seminarvorträge finden Sie hier:

Vortrag A1
Softwareanleitungen verständlich schreiben – Konzepte, Strukturen, Beispiele
Dietrich Juhl
Coach und Berater für Technische Dokumentation

Braucht man bei intuitiver Software überhaupt noch Anleitungen? Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind sicher nicht mehr angebracht. Auf der anderen Seite müssen viele Funktionen mit speziellen Software-Konzepten und vielen Handlungsmöglichkeiten erklärt oder dokumentiert werden. Letztlich sollen die Anwender handlungsfähig werden. Der Referent zeigt drei grundsätzliche Ansätze: 1. die notwendige, benutzerorientierte Einführung; 2. eine neue Handlungsanweisung mit flexibler Struktur, die meistens ohne Schritt-für-Schritt auskommt (!); 3. den funktionsorientierten Beschreibungsansatz, der bisher als falsch galt, bei gut geordnetem User Interface aber eine kompakte und didaktisch sinnvolle Darstellung ermöglicht.

Vortrag B1
Die Inbetriebnahme – der rechtlich entscheidende Moment

Axel Sandvoß
VDMA e. V.

Das erstmalige Einschalten einer Maschine beinhaltet einige Brisanz, welche dem Tätigen nur allzu oft nicht bekannt ist. Dieser mitunter sehr flüchtige Vorgang entscheidet, wer zum Hersteller geworden ist, wann der Gewährleistungszeitraum seinen Anfang genommen hat, welche Anforderungen die Maschine zwingend zu erfüllen hat – und in welchen Status sie rechtlich übergegangen ist. Einschalten oder lieber nicht? Das ist hier die Frage!

Vortrag A2
Multimediales Funktionsdesign

Roland Schmeling
Schmeling + Consultants GmbH

Text, Bild, Video & Co: Gut, verzahnt und wirtschaftlich mit Funktionsdesign 4.0! Nach seiner Einführung 1990 und methodischen Erweiterungen 2001 und 2008 wendet das Multimediale Funktionsdesign (MMFD) nun die Prinzipien des klassischen Funktionsdesigns auf Medien an: funktionaler Ansatz, Ebenen der Modellierung, standardisierter Leitfaden und ein Vorgehensmodell. MMFD bringt Qualität und Ökonomie von Medien in eine Balance, um sie auch in der Breite produzierbar und nutzbar zu machen. Ausgehend vom kommunikativen Bedarf und den jeweiligen Anforderungen der Organisation werden grundlegende Entscheidungen abgeleitet, beispielsweise zu Sprache, Modularisierung oder Sicherheit, und münden in einen qualitätsgesicherten Produktionsprozess für die Medien. Der Vortrag stellt Methodik und Konzepte vor und illustriert sie mit Beispielen aus dem gleichnamigen Forschungsprojekt.

Vortrag B2
Technische Unterlagen oder nur die BA – was können Kunden fordern?

Jens-Uwe Heuer-James
Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Über die Rechtspflichten im Zusammenhang mit der Bedienungsanleitung herrscht im Allgemeinen Klarheit. Unsicherheit kommt dagegen auf, wenn der Kunde mehr einfordert und etwa eine Risikobeurteilung oder detaillierte Wartungsanleitungen verlangt. Diese Situation entsteht häufig im Maschinen- und Anlagenbau, und dies sowohl beim Endhersteller gegenüber seinen Kunden, wie auch bei den Zulieferern des Endherstellers. Der Vortrag beleuchtet aus rechtlicher Sicht die Position des Gesetzgebers hierzu und behandelt ausführlich haftungs- und vertragsrechtliche Fragen. Abgerundet wird der Vortrag durch praktische Hinweise.

Vortrag A3
Technische Kommunikation in der Industrie 4.0

Prof. Dr.-Ing. Michael Schaffner
BIOS Dr.-Ing. Schaffner Beratungsgesellschaft mbH

Durch eine zunehmende „Informatisierung“ wird sich die Zukunft der Produktion nachhaltig verändern. Erwartet wird unter anderem eine starke Produktindividualisierung in hochflexiblen Serien-Produktionen (Mass-Customizing), eine direktere Integration von Kunden und Geschäftspartnern in die Wertschöpfungsprozesse, die Verbindung von Produktion mit hochwertigen Dienstleistungen und eine Beschleunigung der Entwicklungszyklen. Dies bringt zwangsläufig auch neue Anforderungen an die Erstellung von Technischer Kommunikation sowie an die Arbeitsorganisation und -umgebung mit sich.

Vortrag B3
Workshop: Korrekturlesen kann jeder! Jeder?

Lars Schiller
ZINDEL AG

Klar, Anleitungen sollen fehlerfrei sein. Weil aber auch Redakteure Fehler machen, wird Korrektur gelesen. Das Vier-Augen-Prinzip gilt als geeignetes Mittel zur Qualitätssicherung. Wer gerade Zeit hat, prüft mal eben die Anleitung. Es könnte auch Sie treffen. Doch ist wirklich jeder gleichermaßen fürs Korrekturlesen geeignet? Klare Antwort: Nein. Gute Korrekturleser beherrschen eine spezielle Lesetechnik.
In diesem Workshop erfahren Sie, ob Sie selbst als Korrekturleser infrage kommen. Falls Sie am Ende feststellen sollten, dass Sie besser nicht Korrektur lesen, so wissen Sie zumindest um die Gründe und können die nächste Anfrage mit guten Argumenten ablehnen. Und Sie kennen einen Test, mit dem Sie einen geeigneten Korrekturleser finden. Nebenbei erfahren Sie, wie man das Lektorat und Korrektorat organisieren sollte, welche Qualitätsanforderungen realistisch sind, worauf es beim Fehlerzählen ankommt und wie Sie zu einer Qualitätsaussage kommen.

Vortrag A4
Videodokumentation – moderne, smarte Produktkommunikation

Rainer Börsig
Fischer Computertechnik fct AG

Wie bringe ich die Informationen einfach und gezielt zu meinen Nutzern? Die Welt der Dokumentation ist im Umbruch. Die Erwartungshaltung der Nutzer orientiert sich mittlerweile an Google und YouTube, und die modernen Technologien, die sich im Consumer-Bereich etabliert haben, halten auch im Business-Bereich Einzug. Einsatz mobiler Endgeräte, Nutzen moderner Medien, barrierefreies Arbeiten… Wie wird die Dokumentation der Zukunft aussehen? Ein kurzer Überblick anhand von praxisorientierten Beispielen zeigt moderne Möglichkeiten im Einsatz. Dabei werden insbesondere Erfahrungen und Nutzen der Video-Integration vorgestellt.

Einsatz von Gamification in der Technischen Dokumentation
Anna-Lotte Wienstroer
gds GmbH

Kann ein spielerisches Erlernen einer komplexen Software eine Softwaredokumentation ersetzen? Kann die Anzahl der Bedienfehler bei der Einführung einer Redaktionssoftware mittels Gamification im Vergleich zu einer Softwareanleitung in Papierform reduziert werden?
In dem Vortrag wird eine Auswertung von Probanden präsentiert, die mit Gamification die Grundfunktionen eines Redaktionssystems erlernt haben. Die Ergebnisse werden verglichen mit Probanden, die die Grundfunktion mittels einer herkömmlichen Print-Anleitung erlernt haben.
Die Vor- und Nachteile der beiden Schulungsmöglichkeiten werden aus Hersteller- und aus Kundensicht aufgezeigt.

Vortrag B4
Mit SVG-Grafiken die Technische Dokumentation entfesseln

Otto Salzer
Salzer 3D

HTML, CSS, JavaScript und XML sind jedem geläufige Standards des World Wide Web Consortiums (W3C). Dass SVG auch dazugehört, wird oft übersehen. Die Anzahl der Web-Seiten, bei denen SVG als 2D-Grafik benutzt wird, ist gering im Vergleich zu anderen Technologien. Alle modernen Web-Browser stellen heute SVG in praktisch allen seinen Funktionalitäten dar. Somit ist es nicht mehr nötig, spezielle SVG-Plug-Ins zu installieren. Dieser Fakt macht es besonders für alle Unternehmen interessant, die auf ihren PCs keine Plug-Ins dulden oder ihren Kunden grafische Inhalte im WWW präsentieren wollen, ohne dass diese genötigt sind, von irgendwelchen Software-Anbietern Plug-Ins installieren zu müssen. Zudem kommt noch die Plattformunabhängigkeit von SVG. Egal ob der Betrachter eine Windows-, iOS- oder Android-Plattform benutzt, kann er die SVG-Inhalte auf seinem jeweiligen Endgerät betrachten.
Dies und Features wie Interaktivität, Animationen ohne Programmierung oder Hyperlinks (Hotspots) machen SVG sowohl für Web-Entwickler, als auch für die Technische Dokumentation interessant.

Adobe FrameMaker – Neues in der Version 2018
Marcus Bollenbach
Adobe Systems GmbH

Was tut sich in der Kernkomponente der Technical Communication Suite (TCS)? Spannende Entwicklungen in der neuen Version von FrameMaker werfen ihre Schatten voraus, und Sie bekommen erste Eindrücke von den neuen Funktionen.